Die Geschichte der VINETA

Die VINETA ist eine künstlerische Installation auf dem Störmthaler See und wurde als Projekt im Rahmen der Initiative Kunst statt Kohle entwickelt. Sie ist die künstlerische Interpretation der ehemaligen Magdeborner Kirche, die im Zuge des Tagebaus Espenhain gesprengt wurde.

Die Idee und Gestaltung gehen auf die Künstlerin Ute Hartwig-Schulz in Zusammenarbeit mit dem Bund Bildender Künstler Leipzig zurück. Die Form der VINETA greift die Turmspitze der ehemaligen Kirche von Magdeborn auf, die aus dem Wasser herauszuragen scheint. Damit dient das Bauwerk als Mahnmal für alle Siedlungen, die dem Tagebau weichen mussten.

Der Gemeinderat fasste 1999 den Beschluss zum Bau der VINETA. 2002 erfolgte die Grundsteinlegung. Die Position des Bauwerks wurde auf dem zukünftigen See festgelegt und zunächst auf trockenem Gelände vorbereitet. Die schwimmende Konstruktion wurde anschließend auf einem Ponton realisiert, der über Ankerfundamente im See verankert ist.

Die eigentliche Einschwimmung der VINETA fand am 24. November 2010 statt. Dabei wurde das Bauwerk auf seine endgültige Position im Störmthaler See gebracht.

Am 3. Juni 2011 wurde die VINETA offiziell eröffnet. Seitdem wird sie für unterschiedliche Nutzungen eingesetzt, darunter Führungen, Lesungen, musikalische Vorträge, Tagungen, Präsentationen und standesamtliche Trauungen. Die VINETA ist zudem in verschiedene Touren und Veranstaltungen rund um den Störmthaler See eingebunden.

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